Im Rahmen der Corona-Pandemie wurden von Seiten der staatlichen Institutionen zahlreiche Einschränkungen des täglichen Lebens ausgerufen, die auch die Frage von Beerdigungen betreffen.

Beerdigungen dürfen nach Anordnung des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, der Kreisverwaltungsbehörden sowie der Diözese Würzburg nur noch im engsten Familienkreis und auf dem Friedhof stattfinden.

Folgende Vorgaben wurden angeordnet:

Teilnehmerkreis

  • Die Trauerfeier ist ausschließlich auf dem Friedhof möglich. Die Feier eines Trauergottesdienstes oder Requiems ist nicht gestattet.
  • Die Trauergesellschaft umfasst nur den engsten Kreis.
  • Die Teilnehmerzahl beträgt exklusive der Bestattungsmitarbeiter und ggf. des Pfarrers maximal 15 Personen.
  • Eine Bekanntmachung des Bestattungstermins in der Presse oder in sonstiger Weise hat zu unterbleiben.
  • Die Teilnahme von Personen mit Fieber oder Symptomen einer Atemwegsinfektion ist nicht zulässig.

Weitere Vorgaben zur Vermeidung von Infektionen

  • Die teilnehmenden Personen haben einen Abstand von 1,5 m zueinander anzustreben.
  • Türen (insb. zu Friedhof, Leichenhaus, Trauerhalle) müssen für die Zeit der Bestattung geöffnet bleiben.
  • Mikrofone sind lediglich von einer Person zu benutzen und anschließend zu desinfizieren.
  • Erdwurf und Weihwassergaben am offenen Grab sowie am aufgebahrten Sarg sind nicht zulässig.
  • Offene Aufbahrungen sind nicht zulässig.
  • Soweit die Möglichkeit besteht, ist ein Handdesinfektionsmittelspender sichtbar aufzustellen.7

Keine Genehmigungsfähigkeit besteht für die Durchführung von Rosenkranzgebeten.

Im Übrigen wird empfohlen, Bestattungen – soweit möglich – zu verschieben.
Für die Bestattung von Urnen sind insoweit keine Besonderheiten zu beachten. Bei Erdbestattungen ist bei entsprechenden Kühlmöglichkeiten eine Genehmigung der Gemeinde nach § 19 Abs. 2 Satz 1 der Bestattungsverordnung einzuholen, wenn die Bestattung nicht innerhalb von 96 Stunden nach Feststellung des Todes durchgeführt wird.

Handreichung für das persönliche Trauergebet

Wenn eine Beerdigung im Moment nur in einem kleinen Kreis der Familie gefeiert werden kann, sind alle, die nicht bei der Beerdigung sein können, zum Hausgebet eingeladen. Dieses Hausgebet wird bereitgestellt von der katholischen Kirche Vorarlberg. Sie können es hier herunterladen!

Wir begleiten Sie

In den Stunden des Abschiednehmens und der Trauer begleiten wir Sie gerne. Melden Sie sich bitte in den Pfarrbüros. Außerhalb der Bürozeiten steht Ihnen in dringenden Fällen die Notfallnummer 09383 9022855 zur Verfügung. Sie werden dann zur Rufbereitschaft umgeleitet, dadurch wird immer ein Seelsorger/Seelsorgerin zu erreichen sein. 

Im Todesfall wenden Sie sich als Angehörige bitte an das Pfarrbüro bzw. an Ihren Bestatter. Dort wird Ihnen kompetent weitergeholfen und Sie bekommen den Kontakt zu einem Seelsorger vermittelt, der mit Ihnen alles bespricht, Ihnen weiterhilft und zur Seite steht. Im Pfarrbüro erhalten Sie außerdem weitere Informationen über die ortsüblichen Gepflogenheiten hinsichtlich Rosenkranzgebet, etc.

Die Beerdigung kann als

  • Messfeier (Requiem) oder
  • Wort-Gottes-Feier gestaltet

werden.